Stenografenverein
Gießen von 1861 e. V.
Einladung zur Vereinsfahrt am 2. und 3. Oktober 2010 nach Xanten und Wesel
Abfahrten am Samstag, 02.10.2010 07:45 Uhr: Heuchelheim, Gießener Straße, Betriebshof
Höchsmann Reisen Rückkehr am Sonntag, 03.10.2010: gegen 19:00 Uhr in Gießen Leistungen
Preise
Bitte senden Sie das Anmeldeformular ausgefüllt an Herrn Rolf Helmsorig, Zinzendorfweg 8, 35394 Gießen.
Verbindliche Anmeldung
Zu der Fahrt des Stenografenvereins Gießen vom 2. bis 3. Oktober 2010 nach Xanten melde ich mich verbindlich an. Ich habe angekreuzt, ob ich Doppel- oder Einzelzimmer wünsche.
E-Mail-Adresse:
Datum: Unterschrift: Zwei erlebnisreiche Tage: Unsere Vereinsfahrt am 5. und 6. September 2009 nach Stuttgart und Sigmaringen Die jährlichen Reisen gehören zur guten Tradition unseres Vereins. In diesem Jahr fuhr der grüne Bus der Firma Höchsmann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Stuttgart und Sigmaringen – zwei Städte im deutschen Südwesten, deren reichhaltiges Angebot hinsichtlich Historie, Wissenschaft und Kultur in zwei Tagen nur lückenhaft gesichtet und besichtigt werden kann. Doch die kleine Auswahl, die uns gezeigt und erläutert wurde, war lohnenswert. Am Samstag, 05.09.2009 begann um 07:30 Uhr die Busreise im Hof der Firma Höchsmann, Heuchelheim. In Gießen wurden im Zinzendorfweg und in der Liebigstraße die weiteren Fahrgäste (insgesamt 27) aufgenommen. Frau Almuth Giesen, die schon mehrmals an unseren Fahrten teilgenommen hat, kam sogar per Bahn von Kassel nach Gießen. Ich finde, einen besseren Beweis für die Attraktivität der Vereinsfahrten kann es kaum geben. Die Fahrt nach Stuttgart verlief staufrei und reibungslos. Der Busfahrer Masen, der uns bereits im Oktober 2005 nach Brüssel, Brügge, Gent und Antwerpen gefahren hatte, erwies sich auch diesmal als umsichtiger und umgänglicher Fahrer. Am Stuttgarter Hauptbahnhof, einem imposanten 1928 vollendeten Bauwerk, warteten wir auf die Stadtführerin, Frau Krieger. Da sie einen Bus mit der Aufschrift „Behringer Touristik“ suchte, dauerte es etwas länger, bis sie den Stenografenverein Gießen am Bus „Höchsmann Reisen“ entdecken konnte. Ja, wir sind nicht immer leicht zu finden, obwohl wir seit fast 150 Jahren existieren! Zwischen 13:00 Uhr und 13:30 Uhr konnte Frau Krieger mit ihrer gut zweistündigen Stadtführung beginnen. Sie informierte uns zunächst über das große Projekt „Stuttgart 21“: Der Hauptbahnhof soll von einem Kopfbahnhof in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof umgebaut werden. Wir fuhren mit dem Bus hinauf nach Stuttgart-Degerloch. Vom Bus aus sahen wir den 1956 eröffneten 217 Meter hohen Stuttgarter Fernsehturm, der sich auf dem 483 Meter aufragenden Hohen Bopser befindet. In der Nähe der Villa Berg, die heute ein Studio des Südwestfunks beherbergt, hatten wir einen herrlichen Blick auf die Stadt, den wir am Sonntag bei besserem Wetter noch einmal genießen konnten. Später fuhren wir auch um den Killesberg (382 m) herum, dem wohl bekanntesten Berg Stuttgarts. Im Jahr 2001 wurde hier ein architektonisch interessanter Aussichtsturm mit vier Plattformen errichtet. Schließlich gelangten wir in die Innenstadt, wo die Stadtführung zu Fuß fortgesetzt wurde. Der Schillerplatz war gefüllt mit Buden, Ständen und Menschen – das jährlich veranstaltete Stuttgarter Weindorf war gerade in vollem Gang. Deswegen fiel uns das im Jahr 1839 von dem dänischen Bildhauer Berthel Thorvaldsen gestaltete Schillerdenkmal kaum auf. Immerhin handelt es sich dabei um das erste in Deutschland entstandene Schillerdenkmal. Begrenzt wird der Schillerplatz von Stiftskirche, Fruchtkasten, Altem Schloss und Alter Kanzlei. Danach gingen wir zum Schlossplatz. Hier steht das im Barockstil erbaute Neue Schloss. Wir konnten den großen Brunnen und die 30 Meter hohe Jubiläumssäule von 1841 mit der Göttin Concordia bewundern. Nach kurzer Pause begann gegen 16:00 Uhr der nächste Programmpunkt. Im Kuppelsaal des Carl-Zeiss-Planetariums sahen wir einen informativen Film über die Geschichte der Weltraumfahrt und der ersten Mondlandung. Die audiovisuellen Effekte dieser Vorführung waren beeindruckend. Der Abend stand den Reisegästen zur freien Verfügung. Wir übernachteten im Stuttgart Marriott Hotel in Sindelfingen. Der Sonntag, 06.09.2009 begann mit einem reichhaltigen Frühstücksbüfett. Anschließend brachte uns der Bus nach Stuttgart zum Mercedes-Benz-Museum. Hier erlebten wir begleitet von den sachkundigen Erläuterungen eines jungen Mannes auf mehreren Ebenen eine faszinierende Zeitreise in die Geschichte des Automobilbaus von den ersten 1886 hergestellten Motorkutschen der Erfinder Gottlieb Daimler und Carl Benz bis zu den Formel-1-Rennfahrzeugen und Luxuslimousinen unserer Tage. Unter den rund 160 Fahrzeugen befindet sich auch der Mannschaftsomnibus der deutschen Fußballweltmeister von 1974. Die Führung durch das Mercedes-Benz-Museum dauerte rund zweieinhalb Stunden. Gegen 11:30 Uhr konnte der Bus nach Sigmaringen abfahren, wo wir gegen 12:45 Uhr eintrafen. Unterwegs tauchte die beeindruckende Hohenzollernburg bei Hechingen auf der linken Busfensterseite auf. Unser Ziel war jedoch das Schloss Sigmaringen. Gegen 13:00 Uhr begann hier die Führung. Wieder war es ein junger Mann, der es verstand, unser Interesse für die Räume und ihre damaligen Bewohner (Fürstenfamilie) zu wecken. Das Schloss entwickelte sich von einer mittelalterlichen Burg zu einem fürstlichen Residenzschloss. Seit 1535 ist es Sitz der Grafen und späteren Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen. Wir betrachteten die fürstlichen Sammlungen, u. a. die Waffensammlung, vielfältige Jagdtrophäen, Gemälde und Gobelins. Nach Beendigung der Schlossführung bestand noch Gelegenheit zu einem kleinen Stadtgang. Für Mittagessen oder Kaffeetrinken war die Zeit leider zu knapp bemessen. Die Suche nach der angeblich besten Schwarzwälder Kirschtorte (Anregung eines Reiseteilnehmers) führte zu einer zeitraubenden Irrfahrt durch Deutschlands Südwesten. Dabei erreichten wir ungewollt fast den Bodensee, jedoch den Ort mit dem Café, das diese tolle Torte anbietet, fanden wir nicht. Immerhin sahen wir den landschaftlich reizvollen Schwarzwald – die Kirschtorte blieb nur ein schöner Traum. Auf der Autobahn folgten im weiteren Verlauf einige Verzögerungen durch sonntägliche Staus. Die gegen 20:00 Uhr vorgesehene Ankunftszeit in Gießen wurde um fast zwei Stunden überschritten. Unser Busfahrer schaffte es, rechtzeitig am Gießener Bahnhof anzukommen, sodass Frau Almuth Giesen den Zug nach Kassel erreichen konnte. Ende gut, alles gut – und trotz fehlender Torte fehlten mir nicht die Worte! Das Gruppenfoto zeigt unsere Reisegruppe in Sigmaringen. Aufgenommen wurde es vom Busfahrer mit Helga Hundsdorfs Kamera. Text: Manfred Weil
Bild: Helga Hundsdorf
Sonntag, 6. September 2009: Gießener Stenografen und Freunde in Sigmaringen
Vereinsfahrt
vom 3. bis 5. Oktober 2008 nach Magdeburg, Stendal, Tangermünde
und Wörlitz Am
Tag der Deutschen Einheit startete Frau Christiane Martin um 06:30
Uhr den grünen Bus der Firma Höchsmann Reisen in
Heuchelheim. Seit 2006 schon zum dritten Mal lenkte sie das Fahrzeug
im Auftrag unseres Vereins – wie immer sicher - und mit ihrer
erfrischenden Art den Reisegästen jeden erfüllbaren Wunsch
durch Blick in den Innenspiegel von den Augen ablesend. Für ihre
umsichtige Fahrweise und den kontaktfreudigen Umgang mit uns bedanken
wir uns auch diesmal herzlich! Weitere
Haltepunkte waren in Gießen beim Liebigmuseum und im
Zinzendorfweg. In Marburg, Wetter und Kassel wurden insgesamt drei
weitere Mitreisende aufgenommen. Dann führte die Fahrt auf der
Autobahn weiter bis nach Braunschweig und von dort in Richtung
Magdeburg. Hier kamen wir gegen 13:00 Uhr im „Maritim Hotel“
an. Das Hotel befindet sich in der Otto-von-Guericke-Straße.
Mit diesem Straßennamen wird an jenen berühmten Physiker
erinnert, der von 1602 bis 1686 lebte und lange Zeit auch Ratsherr
und Bürgermeister seiner Heimatstadt Magdeburg gewesen ist. Nachdem
wir die Zimmer in Besitz genommen hatten - dabei konnten wir erste
Erfahrungen mit der kombinierten Aufzugs- und Zimmerkarte sammeln - ,
fuhr uns Christiane Martin gegen 15:00 Uhr in die Nähe des
Klosters „Unser Lieben Frauen“. Dieses im 12. Jahrhundert
errichtete romanische Bauwerk mit einem nach 1220 entstandenen
frühgotischen Gewölbe ist das älteste erhaltene
Baudenkmal Magdeburgs. Hierüber informierte uns der Reiseführer,
Herr Die Stadtführung wurde zunächst zu Fuß fortgesetzt. Wir konnten einen umfangreichen Baukomplex bewundern, der nach den Plänen des im Februar 2000 verstorbenen österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser verwirklicht worden ist. Diese optisch schief wirkenden bunten Wohn- und Geschäftshäuser werden wohl jedem Reisegast in Erinnerung bleiben. Anschließend führte uns Herr Howannitz zum Alten Rathaus auf dem Alten Markt. Das ursprüngliche Rathaus entstand schon im 12./13. Jahrhundert, es wurde allerdings im 17. Jahrhundert (Dreißigjähriger Krieg) zerstört. Danach erfolgte der Wiederaufbau als Sandsteinbau im Stil der italienisch-niederländischen Renaissance. Im 19. Jahrhundert wurden mehrere Um- und Ausbauten vorgenommen. Die verheerenden Luftangriffe auf Magdeburg im Januar 1945 zerstörten auch das Rathaus. 1965 begann der originalgetreue Wiederaufbau. Nicht weit entfernt vom Alten Rathaus befindet sich der Magdeburger Dom, die erste gotisch gestaltete Kathedrale auf deutschem Boden. Im Dom nahmen wir an einer interessanten Führung teil. Der dortige Domführer brachte uns die Geschichte dieses großen Kirchenbauwerks von der Entstehung bis in die heutige Zeit durch eindrucksvolle Darstellung näher. Bereits im Jahr 937 gründete Otto I. ein Kloster zu Ehren des Heiligen Mauritius. 968 wurde der Dom zur Kathedrale, also Sitz eines Erzbischofs. Nach seinem Tod im Jahr 973 wurde Kaiser Otto im Dom beigesetzt. 1207 erlitt das Gebäude infolge eines Stadtbrandes starke Zerstörungen. Schon zwei Jahre später wurde nach Veranlassung des Erzbischofs Albrecht II. mit einem Neubau begonnen. Erst im Jahr 1362 konnte diese gotische Kathedrale geweiht werden, die Fertigstellung der Westtürme dauerte sogar bis 1520. Nach der Domführung wurde die Stadtführung mit dem Reisebus fortgesetzt. Neben Erläuterungen zur Stadtgeschichte durch unseren Reisefüher erhielten wir einen Einblick in die ausgedehnten Parkanlagen mit ihren zahlreichen Baum- und sonstigen Pflanzenarten. Es ist also durchaus berechtigt, Magdeburg als Gartenstadt zu bezeichnen.Nach mehr als drei interessanten Stunden kamen wir gegen 18:30 Uhr in das Hotel zurück. Der Abend stand den Reisegästen zur freien Verfügung.Der zweite Tag (4. Oktober) begann mit einem ausgezeichneten Frühstücksbüfett. Um 09:00 Uhr fuhren wir mit dem Bus in die alte Hansestadt Stendal. Umleitungsbedingt kamen wir dort erst nach 10:00 Uhr an. Vor dem Rathaus wartete die Reiseführerin, Frau Frommann, auf uns. Nachdem
wir am Vortag während der Stadtführung in Magdeburg
sonniges Wetter hatten, begann es in Stendal zu regnen. Zum Glück
gingen wir zunächst einmal ins Rathaus. Hier fand gerade eine
Trauung statt, zu der wir allerdings nicht eingeladen waren –
Frau Frommann hielt für uns ein anderes Programm bereit. Sie
führte uns zunächst in den Festsaal, der auch für
Sitzungen des Stadtrates genutzt wird. In diesem Saal des ab dem 15.
Jahrhunderts entstandenen Rathauses informierte sie uns über die
Geschichte Stendals. Anschließend zeigte uns Frau Frommann die
Ratsstube mit der kostbaren Holzschnitzwand aus dem Jahr 1462.
Am Nachmittag
fuhren wir zurück nach Magdeburg. Im Hotel konnten wir uns
ausruhen, bevor die Reisegäste am Abend in kleineren Gruppen zum
Essen und Trinken wieder ausschwärmten. Jedoch sollte der Abend
nicht zu lange dauern, denn für den Sonntagmorgen war die
Abfahrtszeit auf 08:00 Uhr festgesetzt worden. Das für einen
Sonntag ungewöhnlich frühe Aufstehen und Frühstücken
war nicht zu vermeiden, wenn wir rechtzeitig zur nächsten
Führung im Wörlitzer Park ankommen wollten.
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Vereinsfahrt
nach Hannover am 1. und 2. September 2007 Unsere diesjährige Fahrt führte nach Hannover und in die dortigen Herrenhäuser Gärten. Am 1. September starteten wir um 07:45 Uhr im Zinzendorfweg. In der Ostanlage wurden weitere Fahrgäste aufgenommen. Am Marburger Südbahnhof stiegen unsere Schriftfreundinnen aus Marburg und Umgebung zu.
Die Fahrt führte auf Bundesstraßen direkt durch Kassel. Unsere Busfahrerin Frau Martin legte in Hann. Münden eine längere Mittagspause ein. Wir hatten Gelegenheit, die schöne Fachwerkstadt an der Mündung von Fulda und Werra zu besichtigen. „Wo Werra sich und Fulda küssen, sie ihre Namen büßen müssen, und hier entsteht durch diesen Kuss deutsch bis zum Meer der Weserfluss.“ So lautet die Inschrift auf dem sog. Weserstein aus dem Jahr 1899.
Danach ging es weiter nach Hannover. Dort angekommen, bezogen wir in Laatzen die im Hotel „Copthorne“ gebuchten Zimmer. Anschließend fuhr Frau Martin uns im Reisebus der Firma Höchsmann in die Innenstadt. Hier erwartete gegen 15:00 Uhr der Stadtführer Herr Schößler auf den Stufen des Neuen Rathauses seine wissbegierigen Gäste.
Das Neue Rathaus ist ein beeindruckendes Bauwerk. Es wurde in den Jahren 1903 bis 1908 errichtet. Im Inneren des Rathauses erläuterte Herr Schößler anhand von vier großen Modellen die bauliche Entwicklung der Stadt: 1689, 1939, 1945 (nach der Zerstörung) und heute.
Anschließend wurde die Stadtbesichtigung mit dem Bus und zu Fuß fortgesetzt. Hervorzuheben sind das Alte Rathaus aus dem 15. Jahrhundert sowie die Marktkirche und die Kreuzkirche aus dem 14. Jahrhundert. Da Hannover im Zweiten Weltkrieg durch Bomben starke Zerstörungen zu erleiden hatte, wurden einige historische Bauwerke wieder aufgebaut. Das Leineschloss (Sitz des Niedersächsischen Landtags) konnten wir von außen betrachten. Bemerkenswert ist auch das Denkmal der „Göttinger Sieben“ zu Ehren jener Göttinger Professoren (unter ihnen Jacob und Wilhelm Grimm), die 1837 von König Ernst August von Hannover amtsenthoben wurden, weil sie gegen die Aufhebung des Staatsgrundgesetzes des Königreichs Hannover protestiert hatten.
Gegen 18:30 Uhr war die Stadtführung beendet, sodass nach dem Abendessen im Hotel dieser erlebnisreiche Samstag beschlossen werden konnte.
Am Sonntag setzten wir nach einem reichhaltigen Frühstück unsere Erkundungstour unter fachkundiger Führung von Herrn Schößler in den Herrenhäuser Gärten fort. Rund zwei Stunden konnten wir uns in den schönen Parkanlagen ergehen. Kurfürstin Sophie von der Pfalz ließ den Großen Garten Ende des 17. Jahrhunderts nach französischem Vorbild als Barockgarten anlegen. Ein besonderes Schau-Erlebnis für alle Reiseteilnehmer war die nach Entwürfen der im Jahr 2002 verstorbenen französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle umgestaltete Grotte, die ursprünglich aus dem 18. Jahrhundert stammt.
Um 13:00 Uhr begann eine Schiffsrundfahrt auf dem Steinhuder Meer. Dieser See liegt nordwestlich von Hannover und umfasst eine Fläche von rund 27 km2. Der Kapitän erläuterte über die Bordlautsprecher die Sehenswürdigkeiten, z. B. die auf einer künstlichen Insel erbaute ehemalige Festung Wilhelmstein.
Gegen 15:00 Uhr konnten wir die Heimreise antreten. Die Busfahrt verlief weitgehend staufrei. Bereits vor 20:00 Uhr erreichten wir Gießen. Wir bedanken uns bei unserer Busfahrerin Frau Martin, die uns – wie schon im vergangenen Jahr bei der Reise in die Oberlausitz – wiederum sicher zu allen Zielen gebracht hat und die durch ihre Freundlichkeit jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer in guter Erinnerung bleiben wird.
Die Vereinsfahrt 2008 ist ebenfalls schon geplant. Sie wird uns vom 03.10. bis 05.10.2008 u. a. nach Magdeburg und Wörlitz führen. Nähere Informationen hierzu erfahren Sie durch unser Mitte Dezember 2007 erscheinendes Rundschreiben und im Internet unter der Rubrik „Vereinsfahrt“.
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Vereinsfahrt
vom 29. April bis 1. Mai 2006 |
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Teilnehmer
am 1. Mai 2006 in Bautzen |
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Unsere Vereinsfahrt 2006 führte nach Görlitz, in die Oberlausitz sowie nach Bautzen und Dresden. Das erste Ziel der Reise war am 29.04. Görlitz. Hier begann um 15:00 Uhr die Stadtführung, die zeitweise durch anhaltenden Regen beeinträchtigt wurde. Görlitz verfügt über eine große Zahl von Gebäuden unterschiedlicher Baustile aus mehreren Jahrhunderten. Die Stadtführerin zeigte und erläuterte uns mehrere historische Bauwerke. Sie musste viele Fragen beantworten, so dass sie den vorgesehenen Zeitplan überschritt. Ja, Stenografinnen und Stenografen sind vielseitig interessierte Menschen. Anschließend fuhren wir zu unserem Hotel nach Bautzen. Nach dem Abendessen nutzten einige Teilnehmer die Gelegenheit zu einem ersten Stadtrundgang.
Am zweiten Tag unternahmen wir eine Rundreise durch die Oberlausitz. Über Löbau und Herrnhut gelangten wir nach Zittau. Der Reiseleiter führte uns durch die Stadt, und wir konnten das berühmte „Große Zittauer Fastentuch“ aus dem Jahr 1472 bestaunen. Zittau gehörte zusammen mit Bautzen, Görlitz, Kamenz, Löbau und Lauban dem 1346 gegründeten Oberlausitzer Sechsstädtebund an. Damit wurden die Handelswege gegen Überfälle gesichert und die Interessen der Bürger und Patrizier gegenüber dem Adel verstärkt zur Geltung gebracht. Von besonderem Interesse für die Reiseteilnehmer war der im Zittauer Gebirge gelegene Kurort Oybin. Wir besichtigten die Burg- und Klosterruine auf dem Berg Oybin. Es bestand auch Gelegenheit, einen Blick in die spätbarocke Bergkirche (auch „Hochzeitskirchlein“ genannt) zu werfen. Wer nicht so gut zu Fuß war, benutzte den „Oybin-Express“, ein mit Diesel angetriebenes Straßenfahrzeug mit Anhängern. Nach dreistündigem Aufenthalt verließen wir diesen schönen Ort.
Der dritte und letzte Tag unserer Reise war der 1. Mai. Am Vormittag erfolgte bei sonnigem Wetter ein ausführlicher Stadtrundgang durch Bautzen. Der Stadtführer erklärte uns bemerkenswerte Gebäude dieser schönen Stadt, deren Straßenschilder deutsche und sorbische Bezeichnungen tragen.
Danach fuhren wir nach Dresden, dem letzten Ziel dieser Vereinsfahrt. Hier nahmen wir ebenfalls an einer Stadtführung teil. Besondere Sehenswürdigkeiten (z. B. Semperoper, Fürstenzug und Zwinger) wurden uns erläutert. Das Innere der Frauenkirche konnten wir leider nicht besichtigen, weil sich bereits eine lange Warteschlange von Besuchern gebildet hatte. Im Übrigen war der Rundgang in Dresden auf etwa zwei Stunden begrenzt. Die Rückreise verlief reibungslos (kaum Stau), so dass wir gegen 21:00 Uhr in Gießen ankamen. |
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